
Die heutige Metalli entwickelt sich von einer Einkaufs-Allee zu einem lebendigen, intakten Zuger Stadtteil mit mehr Raum und Qualität zum Verweilen, Begegnen, Wohnen, Einkaufen und Arbeiten. Der meistfrequentierte Ort der Stadt reagiert damit auf ein verändertes Umfeld und auf die Herausforderungen unserer Zeit. Die qualitätsvolle Weiterentwicklung bewahrt die typischen Merkmale der Metalli-Architektur mit ihrer Allee, den Fassaden, Glasdächern und Arkaden sowie den Plätzen.
Das Gebiet Metalli hat in seiner Geschichte schon immer die sich ändernden Bedürfnisse der Stadt aufgenommen. Die Anforderungen an den meistfrequentierten Ort der Stadt verändern sich laufend und es ist wichtig, dass auch baulich darauf reagiert werden kann. Die heutige Metalli stammt aus dem Jahr 1987. Nach fast 40 Jahren besteht Erneuerungsbedarf, um auch den künftigen Bedürfnissen und Anforderungen der Zuger Bevölkerung, der Mieterinnen und Mieter sowie der Kundinnen und Kunden der Einkaufs-Allee gerecht zu werden.

Ein wichtiger Bestandteil des Bebauungsplans sind 160 neue Wohnungen, davon 64 preisgünstig. Der dringend benötigte, zusätzlich geschaffene Wohnraum ermöglicht städtisches Wohnen an zentraler Lage mit hervorragender ÖV-Anbindung und kurzen Wegen innerhalb der Stadt, zum Zugersee und zur Naherholung. Die Wohnungen sind in Grösse, Lage und Ausgestaltung gut durchmischt und für unterschiedliche Bedürfnisse geeignet. Für die vom Umbau betroffenen Wohnungsmieterinnen und -mieter ist eine direkte Anschlusslösung gewährleistet.
Aufgewertete und attraktiv gestaltete grüne Aussenräume schaffen Orte der Begegnung und neue Treffpunkte. Die öffentliche und parkähnliche Dachterrasse bietet Raum für Aufenthalt mit Aussicht. Der neue, einladende Metalliplatz nimmt die veränderte städtische Durchwegung auf: Während sich die Fussgänger früher auf Höhe Glashof zwischen Metalli und Bahnhof bewegten, liegt die Hauptachse heute weiter südlich beim Hochhaus der Zuger Kantonalbank – also genau dort, wo der neue Metalliplatz als Eingangstor zum Lebensraum Metalli entsteht. Damit ist der Lebensraum Metalli nicht nur für Mieterinnen und Mieter attraktiv, sondern ein Beitrag zu einem attraktiven und lebenswerten Zug, der allen Zugerinnen und Zuger zugutekommt.

Die zeitgemässe und qualitätsvolle Weiterentwicklung der Metalli knüpft an die typische Metalli-Architektur mit ihrer Allee, den Fassaden, Glasdächern und Arkaden sowie den Plätzen und dem städtischen Einkaufserlebnis an und bewahrt ein wichtiges Stück Zuger Identität.
Die gezielte Aufwertung und sanfte Modernisierung der Infrastruktur sowie die Attraktivitätssteigerung der Einkaufsallee stärken das Einkaufs- und Gastronomieangebot und sind eine Chance für den Erhalt und die Weiterentwicklung des regionalen und nationalen Detailhandels sowie einer vielfältigen Gastronomie.


Im Jahr 2024 wurden in enger Zusammenarbeit mit der Stadt die Grundlagen zum Bebauungsplan überarbeitet. Der politische Bewilligungsprozess für die Überarbeitung des Bebauungsplans Metalli wurde im April 2025 gestartet. Die Genehmigung des Bebauungsplans durch den Kanton Zug dauert mindestens bis im Herbst 2026. Erste bauliche Massnahmen werden frühestens in ein paar Jahren erfolgen.

Die Weiterentwicklung zum Lebensraum Metalli erfolgt durch die Zug Estates AG. Sie ist eine verlässliche Zuger Bauherrin, die mit Sorgfalt und Weitsicht entwickelt und die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung berücksichtigt. Bedeutende umgesetzte lokale Projekte wie das Suurstoffi-Areal in Rotkreuz bestärken die regionale Verankerung.
Zug Estates setzt sich während der Bauphase dafür ein, dass die Zugänge zur öffentlichen Nutzung und die Besucherführung auf dem Areal jederzeit gewährleistet bleiben.

Damit die Metalli auch künftigen Bedürfnissen und Anforderungen der Zuger Bevölkerung, der Mieterinnen und Mieter sowie der Kundinnen und Kunden der Einkaufsallee gerecht werden kann, muss sie sich weiterentwickeln. Unter anderem soll im Rahmen der Weiterentwicklung im Zentrum von Zug zusätzlicher, dringend benötigter Wohnraum entstehen. Nicht zuletzt besteht nach bald 40 Jahren ein gewisser Erneuerungs- und Sanierungsbedarf bei den Gebäuden.
Der neue Metalliplatz wird mit über 900 m2 fast dreimal so gross sein wie der heutige Platz gegenüber dem Restaurant Bären, welcher rund 350 m2 gross ist. Er wird über grosskronige Bäume verfügen und damit eine deutlich höhere Aufenthaltsqualität aufweisen als der heutige Platz. Der Platz am südlichen Ende der Metalli-Passage bleibt grössenmässig unverändert, wird aber teilweise durch eine zweigeschossige Arkade überdacht. Zudem ist auch dort eine Aufwertung durch das Pflanzen von grosskronigen Bäumen vorgesehen. Darüber hinaus ist auf dem Gebäude entlang der Baarerstrasse die Schaffung einer öffentlichen und parkähnlichen Dachterrasse vorgesehen. All diese Massnahmen führen zu einer deutlichen Vergrösserung und Aufwertung der Aussenräume, was der gesamten Zuger Bevölkerung zugutekommt.
Der neu angeordnete Platz verbessert die Anbindung zum Bahnhof Zug deutlich, da er genau auf der Achse liegt, auf der bereits heute die meisten Personen die Baarerstrasse überqueren. Durch den Neubau des Bahnhofs Anfang der 2000er Jahre hat sich der Hauptzugang weiter nach Süden verlagert. Der geplante Metalliplatz reagiert nun auf diese Veränderung und wird zum Auftakt, Eingangstor und Begegnungsraum und schafft eine direkte Verbindung zum Bahnhof.
Der Erhalt und die Anknüpfung an die typische «Metalli-Architektur» mit Allee, Fassaden, Glasdächern und Arkaden, die Plätze und das städtische Einkaufserlebnis sind zentrale Elemente des Vorhabens. Lediglich der Gebäudeteil entlang der Baarerstrasse muss knapp zur Hälfte zurückgebaut werden, damit die zusätzlichen Flächen und Aussenräume geschaffen werden können. Alle weiteren Gebäude auf dem Metalli-Geviert werden erhalten bzw. aufgestockt. Der Eingriff in die Bausubstanz ist trotz deutlich höherer Ausnützung zurückhaltend. Die Bebauungsplanbestimmungen sehen vor, dass nebst dem qualifizierten Projektwettbewerb für das Hochhaus auch qualitätssichernde Konkurrenzverfahren für die weiteren Gebäude und den Aussenraum durchzuführen sind.
Damit die geplanten Aussen- und Aufenthaltsräume geschaffen werden können, ist ein Hochhaus mit einer Höhe von bis zu 80 Metern vorgesehen, das die an anderer Stelle wegfallenden Flächen aufnimmt. Das geplante Hochhaus liegt innerhalb der in dieser Zone zugelassenen Gebäudehöhe. Das qualitätssichernde Konkurrenzverfahren hat bestätigt, dass Volumen und Höhe des geplanten Hochhauses standortverträglich sind. Gleichzeitig definiert das Hochhausreglement, dass das Hochhaus insgesamt eine positive städtebauliche Wirkung aufweisen muss, welche mittels nachgelagertem Architekturwettbewerb sichergestellt wird. Dieser bringt zudem Klarheit in Bezug auf die Gestaltung des Hochhauses.
Es werden keine zusätzlichen Parkplätze in der Metalli gebaut. Durch die direkte Lage am Bahnhof Zug und die Anbindung mehrerer Buslinien ist das Areal optimal durch den öffentlichen Verkehr (ÖV) erschlossen.
Um einen Begegnungsort mit grösstmöglichem, nachhaltigem Nutzen für alle zu gestalten, wurde die Bevölkerung der Stadt Zug in einem mehrstufigen, öffentlichen Mitwirkungsverfahren in den Planungsprozess miteinbezogen. Von Beginn weg wurden in Gesprächen in der Einkaufs-Allee Metalli, schriftlichen und elektronischen Umfragen, Infoveranstaltungen, Gruppengesprächen sowie über die Projektwebsite Bedürfnisse und Wünsche aus der Bevölkerung erhoben. Die Erkenntnisse flossen in die Aufgabenstellung des städtebaulichen Verfahrens und die Planungen ein.
Der Stadtrat der Stadt Zug hat den Bebauungsplan Metalli am 8. April 2025 beschlossen und an den GGR (Grosser Gemeinderat der Stadt Zug) zur ersten Lesung vom 17. Juni 2025 überwiesen, wo er auf breite Unterstützung stiess. Nachdem in der ersten öffentlichen Auflage keine Einwendungen eingereicht wurden, fand am 18. November 2025 die zweite Lesung im GGR statt. Dort wurde der Bebauungsplan mit 34:1 Stimmen deutlich gutgeheissen, bei einer Enthaltung. Frühestens im Sommer 2026 erfolgt die Genehmigung des Bebauungsplans durch den Kanton Zug. Nach Genehmigung des Bebauungsplans startet der eigentliche Planungsprozess mit Durchführung eines Architekturwettbewerbs. Erste bauliche Massnahmen werden somit frühestens in ein paar Jahren erfolgen.
Nein. Im Moment wird keine Warteliste geführt. Die Ankündigung findet zu einem späteren Zeitpunkt statt.
Nein. Die Umsetzung der einzelnen Eingriffe wird etappiert erfolgen. Ein Grossteil der Läden wird jederzeit offen und zugänglich bleiben. Die Einschränkungen für die Besucherinnen und Besucher der Metalli sollen so verträglich wie möglich gestaltet werden.

Patrik Stillhart
CEO Zug Estates